„Wenn ich so bin, wie ich sein will,

dann hat Gott mich fröhlich lieb.

Wenn ich das nicht kann,

hat er mich traurig lieb.“

 

Schon Babys haben nach kurzer Zeit intuitiv herausgefunden, wie sehr sie mit ihrem strahlenden, unvoreingenommenen Lächeln bezaubern können. Sie wenden sich ihrer Umgebung aus ganzem Herzen zu und erfahren dieses Rundum-Glück zur Antwort. Das ist die schönste und unschuldigste Kommunikation auf Erden.

 

Irgendwann stellt jedes Kind fest, dass seiner Neugier und seinem Forscherdrang Grenzen gesetzt werden, es erfährt ein „Nein“ und dazu einen ernsten Blick. Es erfährt, dass es „gut und böse“ gibt, es lernt, dass nicht alles glücklich macht. Aber das will jedes Kind, seine Eltern glücklich machen, auch wenn es nicht immer gelingt.

 

Ein Kind, das weiß, meine Eltern haben mich immer lieb, auch wenn ich ausprobiere Wege zu gehen, die (noch) zu gefährlich für mich sind, kann aus dieser sicheren Bindung, mutig und selbstsicher in die Welt gehen. Es weiß um dieses Zuhause, wo es immer wieder aufs Neue liebevoll aufgenommen wird.

 

Wir Eltern wissen, dass uns unsere Kinder nur ein Stück ihres Weges anvertraut sind. Wir dürfen sie begleiten und sie stärken in ihrem Urvertrauen und sie jeden Tag mehr in ihre Selbstwirksamkeit entlassen.

 

Es stärkt und kräftigt sie, wenn sie wissen, dass sie für uns ein Geschenk Gottes sind. Da ist noch einer, der sie auch dann noch lieb hat, wenn sie sich selber nicht mehr ausstehen können. Gottes JA zu unseren Kindern gilt auch, wenn wir als Eltern mal so verletzt sind, dass unsere Zuwendung gerade nicht liebevoll ausfällt.

 

Wir wollen Sie und Ihr Kind auf diesem Weg begleiten und danken Ihnen für das Vertrauen, wenn Sie Ihre Kinder in unsere Obhut geben.

 

 

Irmi Rieker